Für meinen Skiurlaub in den französischen Alpen im Val d'Isères habe ich mir eine neue Schneebrille zugelegt, weil ich bei den Abfahrten keine Sicht- und Augenprobleme mehr riskieren wollte, wie beim vergangenen Winterurlaub. Ich habe mich dafür lange umgesehen und dann für eine Brille von Alpina entschieden. Zuerst war der Name entscheidend, weil ich dachte, ein Markenhersteller mit großer Erfahrung im Wintersport wird das nötige Know-how besitzen, um hochwertige Ausrüstung und damit auch gute Skibrillen zu produzieren. Dann bin ich nach dem Aussehen und dem Sitz gegangen und schließlich habe ich mich über die technischen Eigenschaften der Brillen, die ich im Sortiment fand, schlau gemacht. Zum Schluss habe ich mich für die Alpina Skibrille Magnum entschieden und war gespannt auf den Praxiseinsatz in den Alpen.
Um es vorweg zu nehmen: Die Skibrille hat ihren Dienst ganz ausgezeichnet geleistet und wird mich deshalb auch im nächsten Jahr wieder auf die Piste begleiten. Optisch war ich ja von vornherein von der Alpina Magnum angetan. Die bronzefarbene Verspiegelung sieht einfach cool aus und steht mir und der breitere flache Schnitt sieht nicht protzig, sondern einfach chic aus. Das Halteband ließ sich mit zwei Handgriffen genau auf meinen Kopfumfang einschließlich Mütze einstellen und ist flexibel genug, so dass ich die Brille bei Bedarf auch immer problemlos auf die Stirn hochschieben konnte. Beim Skifahren ist die Alpina Skibrille praktisch nie beschlagen. Und dass, obwohl ich sie nicht eingesprüht oder sonst irgendwie behandelt habe. In den Brillenrand ist ein Lüftungssystem eingebaut, das offensichtlich dafür sorgt, dass sich die Temperatur der Brille immer kontinuierlich anpasst und deshalb nicht beschlägt. Vielleicht liegt es auch an der industriellen Beschichtung, jedenfalls hatte ich jederzeit absolut klare Sicht.
Trotz der Reflektion der Sonnenstrahlen auf dem Schnee der Piste hatte ich nie das Gefühl, dass ich geblendet werde. Ich musste die Augen nicht wie sonst zusammenkneifen, sondern konnte sie entspannt offen halten und mich auf den Verkehr auf der Piste konzentrieren. Obwohl das Sichtglas getönt ist, hatte ich nie den Eindruck, dass mein Blickfeld irgendwie abgedunkelt sei. Zwar empfinde ich einen Unterschied bei den Farben je nachdem, ob ich die Skibrille absetzte oder aufhabe, aber mit aufgesetzter Brille bleibt es taghell und ich habe ein freies uneingeschränktes Sichtfeld. Ich hatte fast den Eindruck, dass ich mit aufgesetzter Skibrille die anderen Skifahrer auf den Pisten noch besser ausmachen kann als ohne Brille. Vor allem im Vergleich zum letzten Skiurlaub, bei dem ich eine eindeutig schlechtere Skibrille aufhatte, merke ich, wie gut die Sicht auf der Piste war und um wie vieles ich mich dadurch beim Skifahren besser und freier gefühlt habe.
Meine neue Alpina Skibrille Magnum habe ich bis jetzt zwar nur zwei Wochen lang im natürlich viel zu kurzen letzten Winterurlaub getestet, aber dennoch musst sie schon einiges aushalten. In den Pistenpausen habe ich sie manchmal in der Jackentasche, manchmal auch im Rucksack verstaut. Da ich nicht nur im Urlaub manchmal etwas bequem bin, hab ich mir nie die Mühe gemacht, die Skibrille immer wieder in das Schutzgehäuse einzulegen, das eigentlich zur Brille dazugehört. Genau genommen habe ich mir auch erst nach dem Urlaub darüber Gedanken gemacht, dass ich dieses tolle Modell ein wenig schonen sollte, damit ich noch länger etwas davon habe. Aber dennoch hat die Brille keinen nennenswerten Kratzer abbekommen. Sie war nach zwei Wochen Winterurlaub am letzten Tag auf der Piste noch genauso hilfreich und die Sicht war noch genauso klar wie am ersten Tag. Und ich bin sicher, die Alpina Skibrille Magnum wird auch im nächsten Urlaub noch ihren Dienst tun. Obwohl ich noch keine bessere Skibrille für meine Zwecke kennen gelernt habe, gehörte das Modell noch nicht einmal zu den allerteuersten Schneebrillen. Auf jeden Fall eine Super-Investition für mich.


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