Um den ersten Ski-Urlaub voll und ganz genießen zu können, sollte die Ausstattung so durchdacht und perfekt wie möglich gewählt und angeschafft werden. Die Ausrüstung, wie zum Beispiel Ski und Bindungen, sowie die Ski-Stiefel und -Stöcke, kann im Internet erworben werden. Dabei ist jedoch unbedingt auf das Folgende zu achten: Ski-Stiefel müssen dem Fuß- und Knöchelbereich des Ski-Neulings perfekt, und zwar auf den Millimeter genau, angepasst werden. Dazu befinden sich an den Stiefeln Riegel, die entsprechend eingestellt werden können und müssen. Der Sinn dieser Maßnahme liegt zum Beispiel darin, dass ein sehr schmerzhaftes Verdrehen des Fußes während eines Sturzes so weit wie möglich ausgeschlossen wird. Von Brüchen und sonstigen Verletzungen einmal ganz abgesehen. Ähnliches gilt für die Ski-Bindungen: Wenn diese nicht 100%ig auf die Stiefel und den Läufer eingestellt sind, lösen sie sich unter Umständen zu schnell oder - was noch viel verhängnisvoller sein kann - zu spät, wenn der Skiläufer einmal hinfällt oder sogar stürzt. Insofern sollte der Ski-Neuling spätestens bei Ankunft am Urlaubsort einen Fachmann aufsuchen, der ihm die Ausrüstung korrekt einstellt. Diese sind meist am Fuße einer Skipiste zu finden.
Natürlich ist die Kleidung ebenso wichtig. Immerhin soll sie den ganzen Tag warm halten und vor kleineren Blessuren schützen. Während einer Pause sollte es möglich sein, das eine oder andere Kleidungsstück vorübergehend abzulegen, ohne gleich nackt dazustehen. Die sog. Artischocken-Methode besagt, mehrere Kleidungsstücke übereinander anzuziehen, ohne dabei einzelne Körper-Regionen abzuklemmen. Dünne Söckchen, dazu eine Leggin, Strumpfhose oder auch lange Unterhose, darüber nahtlose Skisocken und anschließend eine gut gefütterte Ski-Latzhose, die keinesfalls zu eng sein sollte, leisten gute Dienste, um den Unterkörper warm zu halten. Ein Ski-Overall hat zwar den Vorteil, dass die Nieren-Partie auf jeden Fall warm gehalten wird, birgt aber den Nachteil, dass die Ärmel spätestens nach dem ersten Toiletten-Besuch nass sind, weil sie beim Entkleiden möglicherweise auf den Boden fallen. Ein T-Shirt und ein Pullover, sowie eine darüber gezogene Ski-Jacke, die über ausreichend lange und weite Ärmelabschlüsse verfügt, damit die Handschuhe bequem in die Ärmel-Bündchen gesteckt werden können, sind hier eine sehr gute Möglichkeit, um zwischendurch einfach mal die Jacke ausziehen zu können, ohne dass es gleich eine Erkältung zur Folge hat. Wer sich als Oberbekleidung für ein Fleece-Shirt und einen Wind-Breaker entscheidet, sollte bedenken, dass der Körper während eines ganzen Skitages sehr schwitzt. Die Feuchtigkeit kann sich zwischen den Stoffen sammelt, was kein allzu angenehmes Gefühl ist. Die zuvor genannte Kombination eignet sich also eher für kurze Skiausflüge.
Hände und Kopf sind der Kälte und möglichen Verletzungsgefahren am direktesten ausgesetzt. Ihr Schutz ist ebenfalls sehr wichtig. Die Handschuhe sollten robust gearbeitet sein, da ihnen nicht nur die Aufgabe des Warmhaltens zuteil wird, sondern auch der Schutz der Hände im Falle eines Sturzes. Außerdem sollte es mit ihnen möglich sein, die Ski-Stöcke gut zu halten. Auch der Schutz des Kopfes darf auf keinen Fall vergessen werden. Eine Mütze schützt sowohl die empfindliche Kopfhaut als auch die Ohren am besten vor dauerhafter Kälte. Wer lieber ein breites Stirnband trägt, sollte darauf achten, dass zumindest die Ohren und der gesamte Stirnbereich gewärmt werden. Verkühlungen am Kopf können sehr schmerzhaft sein; je schneller der Skifahrer die Pisten hinunter rast, desto kühler wird der Wind. Da auch Skifahrer immer nur ihre eigenen Fähigkeiten, nicht jedoch die Unfähigkeiten oder Rücksichtslosigkeiten anderer Skifahrer einschätzen können, geht der Trend auf Ski-Pisten mittlerweile eindeutig zu Helmen. Nur so ist ein optimaler Schutz des Kopfes gegen Aufprall gewährleistet. Allerdings schützen diese Helme meist nicht gegen Kälte, so dass sich eine Kombination aus Mütze bzw. Stirnband und Helm anbietet. Wer auf diese wenigen Punkte achtet, wird seinen ersten Skiurlaub nicht nur unverletzt überstehen, sondern ihn auch begeistert wiederholen wollen.


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