Da hat man nun eine Stange Geld ausgegeben und hat sich neue, super-schicke Skischuhe gekauft und man merkt schon nach dem Aussteigen vom Lift, dass der Schuh bereits erste Blasen verursacht und irgendwie doch nicht so gut passt, wie noch vorhin im Geschäft. Nun werden Sie nützliche Tipps erhalten, so dass Sie noch lange Freude an Ihrem neu erworbenen Schuhen haben.
Man sollte bereits beim Anprobieren der Skischuhe darauf achten, dass man die richtigen Socken trägt, denn meistens hat man bei den kalten Temperaturen dicke Socken an und deshalb sollte man beim Anprobieren dieselben Socken tragen, wie auf der Piste, so dass es nicht passieren kann, dass der Schuh auf einmal eine Nummer zu klein ist. Des Weiteren sollte man viel Zeit mitbringen um auch sicher zu gehen, dass der Schuh optimal zu Ihren Füßen passt.
Bevor Sie in den Schuh steigen, sollten Sie sich vergewissern, dass die Socken richtig sitzen und ohne Falten sind. Drücken Sie die Zunge des Schuhs nach vorne und schlüpfen Sie hinein. Schließen Sie anschließend alle Schnallen nicht vollständig und neigen Sie sich langsam mit Ihren Knien nach vorne, so dass die Fersen richtig hinten an den Schuh drücken. Nun können Sie die Schnallen richtig schließen. Anschließend ist zu empfehlen den Schuh mindestens 15 Minuten zu tragen um auch sicher zu gehen, dass er passt. Dabei können Sie zum Beispiel schon mal diejenigen Positionen eingehen, in denen Sie sich beim Skifahren befinden. Sobald Sie merken, dass der Schuh an einer Stelle drückt, können Sie den Schuh getrost wieder ausziehen, denn dann passt er nicht.
Wussten Sie, dass Ihre Füße am Morgen schlanker sind wie am Abend? Durch die Belastungen, die die Füße am Tag ausgesetzt sind, schwellen Sie leicht an und sind so ein bisschen dicker wie am Morgen. Deshalb sollte man Abend Schuhe kaufen gehen. Zahlreiche moderne Skischuhe haben eine Steh- und Geh- Funktion, welches ein Gelenk im Knöchelbereich ist und beim Gehen lockerer ist und beim Fahren fest wird. Eine sehr komfortable Funktion, wenn mal viel mit den Schuhen herumläuft. Man sollte ein besonderes Augenmerk auf den Innenschuh legen, denn meist gerade günstigere Schuhe sind innen aus weichem PU-Schaum, welcher zwar angenehm zu tragen ist, aber durch den Schaum schnell seine Elastizität verliert, so dass der Schuh relativ schnell, nicht mehr richtig passt.
Für Vielfahrer ist dieser Punkt wohl wichtiger als für Anfänger, die nicht oft auf der Piste unterwegs sind. Teure Skischuhe sind nämlich aus hochwertigem und widerstandsfähigem Material. Manche Paare haben ein Innenfutter, das durch Wärme verformt wird und so dem Fuß angepasst werden kann.
Nun kommen wir zu den Schnallen, welche meistens aus vier bis fünf Stück bestehen. Man sollte darauf achten, dass beim Anprobieren, so circa zwei Stück nicht eingerastet sind, denn im Laufe der Zeit, dehnt sich der Schuh von selbst noch weiter aus und gerade wenn man mit hohem Tempo unterwegs ist, kann es schnell gefährlich werden, wenn der Schuh nicht absolut fest am Fuß sitzt.
Genauso ist zu empfehlen, dass die Absätze der Schuhe austauschbar sind, denn auch diese nutzen sich mit der Zeit ab und man hat dann keinen richtigen Halt mehr im Ski.
Selbstverständlich kann man bei relativ teuren Skischuhe die Schnallen auf den Millimeter genau einstellen und auch wie weit man sich nach vorne beugen kann. Das ist aber jedenfalls für Anfänger eigentlich eher weniger zu empfehlen, da dieser nicht genau weiß, wie fest ein Schuh sitzen soll. Der sogenannte Flexwert ist ein Index, welcher angibt, wie hart oder weich ein Stiefel ist und wenn so zum Beispiel, eher der sportlichere Fahrer ist, dann ist ein harter Stiefel besser geeignet als ein weicher.
Eingetragen in News
von
Hans Forster
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